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Lernen

Online-Unterricht: erfolgreich online lehren und lernen

Online-Unterricht ist sicherlich ein Trend, der die Lehre an vielen Schulen in der Zukunft bestimmen wird. Allerdings macht es durchaus einen grossen Unterschied, ob Studierende gemeinsam in einem Vorlesungssaal oder aber online lernen. Die Frage ist also: Wie können Dozenten online lehren, ohne dass dabei die Qualität des Unterrichts leidet? Hier findest Du die Antwort!

25. Mai 2020
Ivo Wittwer

Die Digitalisierung hat das Leben in nahezu allen Bereichen verändert und macht natürlich auch nicht vor den Unterrichtsräumen der Höheren Fachschulen Halt. Online zu lehren wird für immer mehr Dozenten zur Regel – nicht zuletzt wegen der Coronakrise. Aber auch abseits der gesundheitlichen Aspekte bietet Online-Unterricht verschiedene Vorteile, die ihn zum Modell für die Zukunft machen könnten. Um erfolgreich online lernen beziehungsweise lehren zu können, müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt sein – hier erfährst Du, welche das sind.


Online lernen – was ist anders als beim Präsenzunterricht?

Um Online-Unterricht sinnvoll gestalten beziehungsweise nutzen zu können, muss man sich zunächst einmal klarmachen, wo die Unterschiede zum normalen Unterricht liegen. Der wohl offensichtlichste Punkt ist natürlich, dass die Vorlesung in den eignen vier Wänden stattfindet. Das bedeutet, dass man anderen unter Umständen einen kleinen Einblick in die Privatsphäre gibt – dessen solltest Du Dir stets bewusst sein und Dich entsprechend verhalten. Hinzu kommt, dass durch die räumliche Trennung der Austausch mit den Kommilitonen schwieriger ist. Wenn Du etwas nicht verstehst oder nicht richtig mitbekommst, kannst Du eben nicht kurz den Sitznachbarn antippen und nachfragen. Umgekehrt bedeutet es aber auch, dass Du Deine Ruhe hast und den Ausführungen des Dozenten ungestört folgen kannst.

Video-Unterricht kann allerdings sehr schnell ermüden, da es im Vergleich zum Präsenzunterricht nur relativ wenig Interaktion zwischen Dozent und Studierenden gibt. Diesen Umstand sollte der Dozent daher unbedingt bei der Konzeptionierung der Unterrichtseinheiten bedenken. Zusätzlich bedeutet Online-Unterricht in der Regel, dass sich die Studierenden Teile des Stoffs eigenständig erarbeiten müssen. Denn meist ist es hier nicht möglich, fünf Minuten „dranzuhängen“, um Fragen zu klären oder bestimmte Themenbereiche im Detail zu betrachten. Das mag zunächst vielleicht etwas ungewohnt sein, leitet Dich aber sehr gut zu eigenständigem Arbeiten an, was in jedem Studium wichtig ist.


Welche Voraussetzungen braucht es fürs Online-Lehren oder -Lernen?

Damit der Online-Unterricht erfolgreich über die Bühne geht und die Effizienz nicht verloren geht, gilt es einige Dinge zu beachten. Da wären zunächst einmal die räumlichen Voraussetzungen. Als Dozent ist es zum Beispiel wichtig, dass Du Dich für einen ruhigen Ort entscheidest, der keine Ablenkung bietet – weder Dir noch den Studierenden. Das gilt insbesondere bei Video-Unterricht. Das heimische Büro mag eine einleuchtende Wahl sein, aber wenn im Hintergrund ein Regal voller Bücher und anderer Dinge zu sehen ist, wird die Aufmerksamkeit des einen oder anderen Zuhörers mit Sicherheit abwandern. Eine Leinwand, ein Vorhang oder etwas ähnlich Neutrales ist als Hintergrund deutlich besser geeignet.

Da im Homeoffice meist keine Tafel zur Verfügung steht, musst Du Dir als Dozent ausserdem überlegen, wie Du Informationen schriftlich vermitteln kannst. Eine Möglichkeit wäre etwa die Kommentarfunktion des Video-Chats. Alternativ kannst Du Deine Präsentation an die Studierenden weiterleiten.

Ein ruhiger Ort ohne Ablenkungen ist natürlich auch beim Online-Lernen wichtig – als Studierender solltest Du Dir also ebenfalls ein entsprechendes Plätzchen suchen. Achte zudem auf eine angenehme Lernumgebung – die Pizzakartons vom vorigen Abend sollten also vor Vorlesungsbeginn verschwinden – und genügend Platz, damit Du mitschreiben oder Dir Notizen machen kannst. Benutzt Du einen Kopfhörer beziehungsweise ein Headset, hilft das Umgebungsgeräusche auszublenden, sodass Du Dich besser auf den Unterricht konzentrieren kannst – das gilt übrigens auch für den Dozenten.


Mit Struktur zum Erfolg

Neben den räumlichen Voraussetzungen ist eine passende Unterrichts- beziehungsweise Lernstruktur entscheidend für die Effektivität des Online-Unterrichts. Für den Dozenten heisst das, dass er die Vorlesung möglichst exakt planen muss, um die Inhalte vermitteln zu können. Im Idealfall informiert er die Studierenden vorab für die anstehenden Unterrichtseinheiten, sodass sie sich vorbereiten und mögliche Fragen formulieren können. Zudem sollte der Dozent bestimmte Zeiträume einplanen und festlegen, in denen Fragen gestellt werden dürfen. Kurze Pausen helfen dabei, die Konzentration wiederherzustellen, sodass alle Beteiligten sich wieder voll und ganz auf den Unterricht konzentrieren können. Um den Online-Unterricht aufzulockern, bietet es sich ausserdem an, den Studierenden (kurze) Aufgaben zu stellen, die sie bearbeiten müssen, um im Anschluss die Lösung zu besprechen. Gegebenenfalls können mit einzelnen Studierenden auch Termine vereinbart werden, um mögliche Probleme oder Fragen zu klären.

Für Studierende bedeutet Struktur beim Online-Lernen vor allem eines: Selbstdisziplin. Der Unterricht mag zwar zuhause erfolgen, dennoch gilt aber natürlich Anwesenheitspflicht und pünktliches Erscheinen ist ein Muss – auch wenn die Versuchung gross ist, alles ein wenig „ruhiger und entspannter“ anzugehen. Darüber hinaus solltest Du genug Zeit für die Vorbereitung einplanen und Dir klarmachen, dass Du die Inhalte im Anschluss an die Vorlesung noch einmal aufbereiten musst. Zudem wirst Du Dir einige Inhalte selbst erarbeiten müssen, die in der Vorlesung zum Beispiel nur angerissen wurden.


Die passenden Rahmenbedingungen

Zusätzlich zu den räumlichen Voraussetzungen und der richtigen Struktur gibt es noch einige weitere Rahmenbedingungen, die für guten Online-Unterricht zumindest hilfreich sind. So gilt zum Beispiel auch beim Online-Lernen, dass Du Dich aktiv am Unterricht beteiligen sollst und musst – wie es an einer Höheren Fachschule eben üblich ist. Bei Video-Chats ist es wichtig, dass alle Beteiligten ihre Kamera einschalten, denn nur wenn die Mimik der Gesprächspartner zu sehen ist, wird ein sinnvoller Austausch möglich. Bei einem Vortrag des Dozenten sollten die Studierenden hingegen ihre Mikrofone abschalten, um den Geräuschpegel gering zu halten. Zwischen den Vorlesungen ist es ausserdem empfehlenswert, gelegentlich an die frische Luft zu gehen, um wieder fit für den weiteren Unterricht zu werden. 

Der Weiteren sollte die Höhere Fachschule entsprechende Vorgaben zu den zu verwendenden Tools machen und diese gegebenenfalls auch bereitstellen, damit es nicht unnötig zu technischen Problemen kommt.


Fazit

Wie Du siehst, gibt es beim Online-Unterricht einiges zu beachten, wenn alles reibungslos funktionieren soll. Letztlich ist das beim Präsenzunterricht aber nicht anders – die Voraussetzungen unterscheiden sich eben nur etwas. Wenn Du Dich also gut aufs Online-Lernen oder -Lehren vorbereitest, kann diese Variante mindestens ebenso effektiv sein wie die klassischen Vorlesungen vor Ort an der TEKO.
 

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Tipps aus dem Inhalt

  • TIPP 1: Gestalte Deine Arbeit so flexibel wie möglich!
  • TIPP 2: Beziehe Arbeitgeber sowie Kollegen und Kolleginnen in Deine Weiterbildungspläne mit ein!
  • TIPP 3: Arbeite effizienter und effektiver mit Zielorientierung!
  • TIPP 4: Entwickle Deinen idealen Lernrhythmus!
  • TIPP 5: Lerne mit System und festen Strukturen!
  • TIPP 6: Schaffe genug Ausgleich und Entspannung!
  • TIPP 7: Binde Deine/n Partner/in, Deine Familie und externe Hilfen in Deine Planung ein!
  • TIPP 8: Belohne Dich für Deine Erfolge!
  • TIPP 9: Mach eine Zeitinventur!
  • TIPP 10: Erstelle eine Zeitplanung aller drei Bereiche!