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Weiterbildung macht glücklich

Oft ist der Ausblick auf neue Karrierechance der Antrieb, eine Weiterbildung zu besuchen. Neue berufliche Möglichkeiten sind aber bei Weitem nicht der einzige Vorteil, den so ein Kurs mit sich bringt – denn Weiterbildung macht glücklich, und wir zeigen dir wieso.

Ivo Wittwer

Fragt man nach den Gründen für eine Weiterbildung, fallen Antworten wie «neue berufliche Chancen» oder «Ausbau der Karriere» sicherlich besonders häufig. Das sind natürlich auch gute Gründe für eine Weiterbildung, aber es ist bei Weitem nicht alles, was für eine solche Weiterbildung spricht. Das Lernen im Erwachsenenalter kann das Leben nämlich auf vielfältige Weise bereichern und macht dazu noch eine Menge Spass. Im folgenden Artikel zeigen wir dir auf, was neben den neuen Karrierechancen noch für Freude bei der Weiterbildung sorgt.

Man lernt nicht (nur) für die Schule …

Wenn du dich für eine Weiterbildung entscheidest, hast du natürlich das Ziel, neue Fähigkeiten zu erlernen oder dir neue Kenntnisse anzueignen. Das Lernen bringt aber noch sehr viel mehr mit sich als nur neue Fähigkeiten und Kenntnisse – es fördert die persönliche Entwicklung. Vielleicht merkst du im Rahmen der Weiterbildung, dass dir das Thema so sehr Spass macht, dass du dich darauf spezialisieren willst. Oder du kommst beim Lernen mit ganz neuen Themen und Bereichen in Kontakt, die dein Leben im Beruflichen oder Privaten bereichern.

Lernen bedeutet immer auch, den eigenen Horizont zu erweitern. Ob du dich dabei auf ein Thema spezialisierst, weil du dich besonders dafür begeisterst, oder eher in die Breite gehen willst, bleibt dir überlassen. In jedem Fall erweiterst du aber deinen Blick auf die Welt und stösst für dich neue Türen auf. So bleibst du neugierig auf die Welt, förderst die Lust auf das Neue und bleibst geistig flexibel genug, um dich den Veränderungen des Lebens zu stellen. Und wer weiss, vielleicht findest du ja hinter einer der neu geöffneten Türen deinen Traumberuf, von dem du noch gar nichts wusstest?

Erfolg gibt Selbstvertrauen

Erinnerst du dich noch an deinen Schulabschluss? An diesem Tag warst du vermutlich überglücklich, denn all die Jahre auf der Schulbank hatten sich endlich ausgezahlt. Bei einer Weiterbildung ist das ganz ähnlich, denn das zugrundeliegende Prinzip ist genau dasselbe: Erfolg macht glücklich.

Mit jeder bestandenen Prüfung und jedem absolvierten Test kommst du deinem Ziel näher, und das sorgt für Zufriedenheit. Du beweist dir jedes Mal aufs Neue, dass du etwas leisten kannst, dass du Herausforderungen gewachsen bist und dass du dein Potential ausschöpfen willst. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei älteren Menschen, denn bei ihnen liegt das Lernen meist schon lange zurück und sie können sich so beweisen, dass sie noch nicht zum „alten Eisen“ gehören. Aber selbstverständlich freuen sich auch Jüngere über Erfolge beim Lernen und können daher mit voller Überzeugung sagen: „Weiterbildung macht glücklich!“

Die Erfolge beim Lernen sorgen allerdings nicht nur für Glücksgefühle, sie steigern zudem noch das Selbstbewusstsein. Wenn du es schaffst, dir all den komplexen Lernstoff innerhalb einiger Wochen oder Monate anzueignen, wirken andere Probleme plötzlich gar nicht mehr so gross – du hast dir mit der Weiterbildung bewiesen, dass du etwas leisten kannst, und dieser Antrieb, diese Motivation lassen sich problemlos auf andere Herausforderungen übertragen.

Ein bisschen Spass muss sein …

Eine Weiterbildung macht also Freude, weil sie die persönliche Entwicklung in verschiedenen Bereichen fördert – aber auch noch aus ganz alltäglichen Gründen. Denn zu den schulischen Aktivitäten gehören stets auch die nebenschulischen Aktivitäten.

Das können ganz kleine Dinge sein, etwa ein gemütlicher Abend mit zwei Studienkollegen, aber auch grössere Veranstaltungen wie etwa eine Studentenparty oder eine Studienreise. Wie das Ganze genau ausgestaltet wird, hängt natürlich vom Thema der Weiterbildungen, von den Teilnehmern und vom Dozenten ab. Bei einem Kurs für Wirtschaftsenglisch ist ein gemeinsamer Trip nach London sicherlich recht naheliegend, aber auch etwas abwegigere Ideen sind hier denkbar. Bei einem Kurs für Elektrotechnik wäre zum Beispiel ein Besuch in einem Technikmuseum möglich – wenn es etwas lockerer zugehen soll, könnte aber auch eine gemeinsame Runde Laser-Tag als „ausserschulische Massnahme“ durchgehen. Letztlich ist bei den nebenschulischen Aktivitäten wichtig, dass der Spass im Vordergrund steht, denn sie sollen ja ein Ausgleich zu den Anstrengungen beim Lernen sein.

Lernen mit Freunden

Ein weiterer grosser Vorteil von Weiterbildungen ist, dass sie nicht im „luftleeren Raum“ stattfinden – du arbeitest mit anderen zusammen, die sich ebenfalls für das Thema begeistern und Neues lernen wollen. Das sorgt nicht nur dafür, dass du ein viel breiteres und vielschichtigeres Bild des Lernstoffs erhältst, du lernst ausserdem Leute kennen, die Interessen mit dir teilen und mit denen du dich austauschen kannst. Da die Teilnehmer bei einer Weiterbildung im Normalfall bereits über langjährige Berufserfahrung verfügen, kann dieser Austausch sehr anregend sein, da du in deinem Fachgebiet neue Methoden, Herangehensweisen und Ideen kennenlernst, die sich in der Praxis bewiesen haben. Zudem passen diese persönlichen Erfahrungen gut zum meist sehr praxisorientierten Unterricht bei Weiterbildungen.

Darüber hinaus bleiben die Gespräche mit anderen Teilnehmern nicht auf die Themen der Weiterbildung beschränkt, denn beim gemeinsamen Lernen für eine Prüfung oder bei einem abendlichen Treffen nach dem Kurs bleibt stets auch Platz für Privates. Oft führt das zu angeregten Unterhaltungen und neuen Bekanntschaften – und manchmal sogar zu Freundschaften, die ein Leben lang halten.

Von nichts kommt nichts

Die genannten Punkte ergeben ein überzeugendes Bild, das klar zeigt, wie vorteilhaft Weiterbildungen sind – allerdings musst du dich dafür auch auf die Weiterbildung einlassen. Das bedeutet vor allem, dass du mit einer positiven Einstellung an die Sache herangehst und Interesse am jeweiligen Thema hast. Quälst du dich jedes Mal in den Kurs und hast mit dem Thema nichts am Hut, wird dir die Weiterbildung sehr wahrscheinlich auch keinen Spass machen – freust du dich dagegen jedes Mal auf die Veranstaltung, werden sich die anderen Vorteile fast von allein ergeben.

Für Erfolg bei und Freunde an der Weiterbildung sind ausserdem Engagement und ein klares Ziel wichtig, denn nur so kannst du Fortschritte machen und diese dann auch richtig einordnen.

Fazit

Wie du siehst, gibt es verschiedene Punkte, die klar zeigen, dass eine Weiterbildung mehr ist als nur das blosse Vermitteln von Inhalten. Du förderst damit deine persönliche Entwicklung, kannst neue Freunde finden, interessante Ideen kennenlernen – und vor allem ganz viel Spass haben. Voraussetzung dafür ist, dass du dich aktiv einbringst und dein Ziel nicht aus den Augen verlierst. Wenn du das tust, wirst auch du bald sagen: „Weiterbildung macht glücklich!“ Probiere es doch einfach einmal aus und lass dich vom Angebot der TEKO überzeugen!

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