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Lernen

Lerngruppen: gemeinsam zum Erfolg

Steht eine Prüfung an, kommt die Frage nach der idealen Vorbereitung auf. Viele Menschen glauben, dass sie allein am besten lernen können – aber ist das Lernen in der Gruppe nicht effektiver? Wir zeigen Ihnen, welche Vorteile Lerngruppen haben und worauf Sie bei der Organisation achten müssen.

17. Juni 2019
Ivo Wittwer

Ob während der Schulzeit, im Studium oder im Rahmen einer Weiterbildung – wer etwas für die (berufliche) Zukunft tun möchte, der kommt nicht um Prüfungen herum. Für viele Menschen bedeuten Prüfungen einen enormen Stress, denn sie wollen natürlich möglichst gut abschneiden, wissen aber nicht, wie sie sich effektiv auf die Prüfung vorbereiten sollen. Oft „verbarrikadieren“ sich die Betroffenen vor der Prüfung dann regelrecht in ihrer Wohnung und verbringen ihre gesamte Zeit mit Lernen. Das ist allerdings oft nicht sonderlich effektiv, und so stellt sich die Frage: Wie kann man sich möglichst gut auf eine Prüfung vorbereiten? Eine gute Möglichkeit ist die Prüfungsvorbereitung in Lerngruppen, denn gemeinsam mit anderen zu lernen, macht nicht nur Spass, sondern ist die perfekte Ergänzung zum Lernen als „Einzelkämpfer“.

Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wieso das Lernen in Lerngruppen so effektiv ist und worauf Sie bei Prüfungsvorbereitungen in Lerngruppen achten müssen.

Lernen in der Gruppe – der bessere Weg?

Lerngruppen sind sehr effektiv und helfen bei der Prüfungsvorbereitung – das sagt sich so einfach, aber Sie fragen sich vielleicht, wieso das überhaupt so ist. Es lohnt sich daher, die Vorteile von Lerngruppen einmal näher zu betrachten – und auch auf die möglichen Nachteile und Probleme einzugehen.

Ein grosser Vorteil von Lerngruppen ist sicherlich die Motivation. Lernt man allein, geht die Motivation nämlich oft schnell verloren und dann ist die Versuchung gross, „mal eine Pause zu machen“ oder sich einzureden, „dass man das Thema ja schon verstanden hat“. Lernt man dagegen mit anderen zusammen, sind solche Ausreden weit weniger wirksam. Zudem können Sie die anderen Gruppenmitglieder mit aufmunternden Worten oder konkreter Hilfestellung unterstützen, wenn Sie einmal bei einem Thema nicht weiterkommen oder etwas nicht verstanden haben. 

Ein weiterer Vorteil von Lerngruppen sind die verschiedenen Lernmethoden und Herangehensweisen, die die Gruppenmitglieder verwenden. So sehen Sie ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und finden möglicherweise leichter Zugang dazu. Welche Lernmethoden in Lerngruppen besonders gut funktionieren, erklären wir Ihnen später.

In einer Lerngruppe erhalten Sie zudem stets direkt Rückmeldung – haben Sie einen Fehler gemacht, werden die anderen Gruppenmitglieder Sie darauf hinweisen, sodass sich der Fehler gar nicht erst als „falsches Wissen“ im Gehirn festsetzen kann.

Lerngruppen sind aber natürlich auch kein „Allheilmittel“ in Sachen Prüfungsvorbereitung. So erfordern sie ein recht hohes Mass an Organisation, zudem müssen die Mitglieder der Gruppe in etwa auf demselben Wissensstand sein, damit das Lernen effektiv funktionieren kann. Darüber hinaus können sie das Lernen abseits der Gruppe nicht vollständig ersetzen – die Gruppenmitglieder sollten ein Grundwissen mitbringen, das in der Lerngruppe dann vertieft und gefestigt werden kann.

Wie sieht die ideale Lerngruppe aus?

Damit das Lernen in der Gruppe effektiv funktioniert, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. So ist es zum Beispiel wichtig, dass alle Teilnehmer Basiswissen mitbringen, auf das man bei der Prüfungsvorbereitung in der Lerngruppe aufbauen kann. Idealerweise verfügen die einzelnen Gruppenmitglieder über verschiedene Stärken und Vorlieben, um sich gegenseitig gut zu ergänzen. Haben alle Teilnehmer denselben Wissensstand, können sie sich bei schwierigen Themen nämlich kaum gegenseitig unterstützen.

Alle Teilnehmer der Lerngruppe sollten zudem auch dasselbe Prüfungsziel verfolgen – lernen drei Gruppenmitglieder, um in der Prüfung möglichst nah an die maximale Punktzahl zu kommen, während ein Mitglied schon froh wäre, wenn es die Prüfung überhaupt besteht, sind Schwierigkeiten praktisch vorprogrammiert.
Und wo wir gerade bei der Zahl der Teilnehmer sind: Auch die ist für den Erfolg in einer Lerngruppe entscheidend. In der Regel sind drei bis fünf Gruppenmitglieder ideal, denn so sind genügend unterschiedliche Lernmethoden vorhanden, ohne dass das Ganze chaotisch wird.

Welche Organisation ist erforderlich?

Damit das Lernen in einer Gruppe erfolgreich ist, sollten vorab gewisse Vereinbarungen getroffen werden. So ist es sinnvoll den Zeitaufwand und die Themen vorab abzustimmen und Termine für die gemeinsamen Lerneinheiten zu setzen. Wichtig ist zudem, dass ein geeigneter Lernort gewählt wird, welcher genügend Ruhe und Platz für die Gruppe bietet. Wer in einer Gruppe lernen möchte, sollte auch stets pünktlich und vorbereitet erscheinen.

Achten Sie während den Lerneinheiten ausserdem auf ausreichende Pausen – nach 45 Minuten konzentrierten Lernens ist eine Pause von etwa 15 Minuten sinnvoll – und belohnen Sie sich für Lernerfolge, um die Motivation zu steigern.

Welche Lerntechniken sind in Lerngruppen denkbar?

Bei Lerngruppen muss nicht nur die Organisation stimmen, auch die Lerntechniken sind entscheidend für den Erfolg in der Gruppe. Grundsätzlich ist es zwar in einer Gruppe möglich, dass sich alle still ins Lehrbuch vertiefen, um zu lernen. Wichtig ist jedoch, dass im Anschluss ein Austausch stattfindet. So können zum Beispiel alle Gruppenmitglieder die gleiche Aufgabe aus dem Lehrbuch lösen und im Anschluss gemeinsam besprechen. Damit können allfällige Probleme direkt besprochen und verschiedene Herangehensweisen diskutiert werden.

Weitere sinnvolle Lerntechniken für Lerngruppen sind Referate, Fragen- oder Diskussionsrunden und Prüfungssimulationen. Anhand von Referaten können einzelne Themenbereiche in den eigenen Worten repetiert werden, das hilft dabei die Themen besser zu verstehen. Zudem können bei Unklarheiten direkt Rückfragen gestellt werden. Ebenso sind Frage- und Diskussionsrunden denkbar, bei denen Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet oder konkrete Problemstellungen diskutiert werden.

Eine ideale Vorbereitung in der Gruppe sind auch Prüfungssimulationen – egal ob mündlich oder schriftlich. Prüfen Sie sich gegenseitig, indem Sie Fragen- und Aufgabenkataloge zusammenstellen und sich gegenseitig abfragen oder die Aufgaben innerhalb einer vorgegebenen Zeit schriftlich lösen. Im Anschluss gibt es eine Feedbackrunde. Diese Lerntechnik hilft unter anderem dabei einzuschätzen, wo die eigenen Stärken und Defizite liegen und welche Themenbereiche nochmals sorgfältig gelernt werden sollten.

Darüber hinaus ist es möglich, Aufgaben aus dem Lehrbuch gemeinsam in der Gruppe zu bearbeiten, sodass sich die Gruppenmitglieder bei Schwierigkeiten oder möglichen Wissenslücken sofort gegenseitig weiterhelfen können. Am besten besprechen Sie gleich zu Beginn, welche Lerntechniken in der Lerngruppe bevorzugt werden, damit später keine Diskussionen aufkommen. Sind verschiedene Vorstellungen vorherrschend, lohnt es sich, einen Kompromiss zu schliessen, denn oft lassen sich mit verschiedenen Methoden in Kombination beachtliche Lernerfolge erzielen.

Fazit

Wollen Sie sich auf eine Prüfung vorbereiten, kann eine Lerngruppe dabei sehr hilfreich sein. Schliessen Sie sich mit den richtigen Personen zusammen, können Sie sich gegenseitig beim Lernen unterstützen und motivieren – Letzteres ist gerade in längeren Lernphasen sehr wichtig. Zwar fallen bei einer Lerngruppe einige organisatorische Arbeiten an, das gemeinsame Lernen steigert aber auch die Effizienz aller Teilnehmer und das direkte Feedback hilft dabei, Fehler schnell auszumachen und zu beseitigen. Wichtig ist jedoch zu beachten, dass nicht ausschliesslich in der Gruppe gelernt werden kann, sondern es lediglich eine sinnvolle Ergänzung zum „normalen“ Lernen ist – die Mischung macht’s.

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Tipps aus dem Inhalt

  • TIPP 1: Gestalte deine Arbeit so flexibel wie möglich!
  • TIPP 2: Beziehe Arbeitgeber sowie Kollegen und Kolleginnen in deine Weiterbildungspläne mit ein!
  • TIPP 3: Arbeite effizienter und effektiver mit Zielorientierung!
  • TIPP 4: Entwickle deinen idealen Lernrhythmus!
  • TIPP 5: Lerne mit System und festen Strukturen!
  • TIPP 6: Schaffe genug Ausgleich und Entspannung!
  • TIPP 7: Binde deine/n Partner/in, deine Familie und externe Hilfen in deine Planung ein!
  • TIPP 8: Belohne dich für deine Erfolge!
  • TIPP 9: Mach eine Zeitinventur!
  • TIPP 10: Erstelle eine Zeitplanung aller drei Bereiche!

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