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Der beste Zeitpunkt für eine Informatik-Weiterbildung? Genau jetzt dank KI!

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt schneller als jede Technologie zuvor. Dadurch verändern sich auch die Anforderungen an Informatik-Fachkräfte. Dabei entsteht teilweise der Eindruck, dass klassische Informatik-Kompetenzen an Bedeutung verlieren. Wenn KI Routineaufgaben übernimmt und Systeme automatisch überwacht, wozu brauch ich dann noch eine Weiterbildung im Informatikbereich? In diesem Blogbeitrag wirst du eine Antwort auf diese Frage erhalten.

Ivo Wittwer

KI verändert IT-Jobs, sie schafft sie nicht ab

KI verändert die IT-Branche spürbar. Klassische Programmieraufgaben, einfache Systemkonfigurationen oder repetitive Tests lassen sich heute teilweise effizienter mit KI-Tools umsetzen. Diese Entwicklung zeigt sich auch am Schweizer Arbeitsmarkt: Die Zahl offener IT-Stellen ist seit Mitte 2025 rückläufig[1].

Das bedeutet jedoch nicht, dass Informatik-Berufe an Bedeutung verlieren. Laut dem Cisco AI Readiness Index 2024[2] rechnen 93 Prozent der Unternehmen damit, dass KI ihre IT-Infrastruktur-Workloads deutlich erhöhen wird. Gleichzeitig ist erst weniger als jedes siebte Unternehmen weltweit wirklich bereit, KI sinnvoll einzusetzen. Der Bedarf an Fachkräften, die Technologie verstehen, steuern und verantworten können, wird dementsprechend noch wachsen. ICT-Berufsbildung Schweiz[3] prognostiziert bis 2033 ein strukturelles Defizit von rund 54'400 IKT-Fachkräften, trotz aller KI-Fortschritte. Die Frage ist nicht mehr, ob IT-Fachkräfte gebraucht werden, sondern welche.

Neue Anforderungen an IT-Fachkräfte

Hinter jedem KI-System stehen technische Infrastruktur, Datenmodelle und Fachpersonen. Sie müssen eingerichtet, integriert, überwacht und verantwortet werden. Jede Entscheidung über Daten, Architektur und Sicherheit liegt am Ende bei Menschen.

Dazu kommt: Cyberangriffe nehmen zu, nicht ab. KI schafft dabei neue Angriffsflächen, die früher nicht existierten. Weltweit geben 51 Prozent der Unternehmen an, mehr als zehn offene Stellen im Bereich Cybersicherheit zu haben[4]. In der Schweiz sind nur 2 Prozent der Unternehmen optimal auf Cyberbedrohungen vorbereitet[5]. KI reduziert den Bedarf an IT-Sicherheit nicht. Sie will konfiguriert, überwacht und von Fachleuten verantwortet werden.

Unternehmen suchen heute Fachkräfte, die technische Systeme verstehen und deren Auswirkungen einschätzen können. Ein Blick auf aktuelle Stellenprofile zeigt, welche Kompetenzen zunehmend gefragt sind. Im Vordergrund stehen dabei nicht mehr nur klassische Programmierkenntnisse, sondern ein breiteres technisches Verständnis.

Gesucht werden Fachkräfte, die:

  • technische Zusammenhänge analysieren und verständlich erklären können 
  • KI-Tools sinnvoll einsetzen und deren Resultate fachlich beurteilen können 
  • Sicherheitsrisiken früh erkennen und einschätzen können 
  • sich sowohl mit Entwicklerteams als auch mit Projektleitung und Management austauschen können 

Dadurch gewinnen neben technischem Know-how auch Kommunikationsfähigkeit und vernetztes Denken weiter an Bedeutung.

Was die TEKO daraus gemacht hat

Die Inhalte der Informatik-Bildungsgänge wurden entsprechend erweitert und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Folgende Bildungsgänge werden im Informatikbereich angeboten:

Dipl. Informatiker/in HF Applikationsentwicklung: KI-Werkzeuge wie GitHub Copilot oder Claude Code werden gezielt im Unterricht eingesetzt. Studierende lernen, KI-generierten Code fachlich zu beurteilen, Sicherheitsrisiken zu erkennen und die Grenzen solcher Systeme richtig einzuordnen. Themen wie Architektur, Qualitätssicherung und der Umgang mit fehlerhaften KI-Ausgaben gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung.

Dipl. Informatiker/in HF Systemtechnik: Der Fokus liegt auf Cloud-Plattformen, Sicherheitsarchitekturen und Infrastruktur as Code. Gleichzeitig bleiben klassische Grundlagen wie Netzwerktechnik, Betriebssysteme und IT-Sicherheit zentral – denn ohne dieses Verständnis lassen sich moderne Systeme und KI-gestützte Lösungen nicht sinnvoll beurteilen.

Beide Bildungsgänge sind eidgenössisch anerkannt, dauern sechs Semester und starten im Oktober 2026 an fünf Standorten in der Schweiz. Der Unterricht findet wahlweise tagsüber, am Abend oder hybrid statt. Viele Inhalte lassen sich direkt im Berufsalltag anwenden.

Fazit

Dipl. Informatiker/innen HF sind gefragter denn je: nicht trotz KI, sondern wegen ihr. Wer Technologie versteht und Verantwortung übernehmen kann, wird in Unternehmen zunehmend wichtiger.

Genau dafür bildet die TEKO aus: mit dem Dipl. Informatiker/in HF Applikationsentwicklung für alle, die Software und KI-Anwendungen bauen wollen und dem Dipl. Informatiker/in HF Systemtechnik für alle, die Plattformen, Netzwerke und Sicherheitsarchitekturen verantworten wollen.

 

Weiterbildung neben Beruf und Freizeit

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  • wie du deine Zeit effizienter nutzt
  • wie du dich trotz Weiterbildung genügend Freizeit bewahrst
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Tipps aus dem Inhalt

  • TIPP 1: Gestalte deine Arbeit so flexibel wie möglich!
  • TIPP 2: Beziehe Arbeitgeber sowie Kollegen und Kolleginnen in deine Weiterbildungspläne mit ein!
  • TIPP 3: Arbeite effizienter und effektiver mit Zielorientierung!
  • TIPP 4: Entwickle deinen idealen Lernrhythmus!
  • TIPP 5: Lerne mit System und festen Strukturen!
  • TIPP 6: Schaffe genug Ausgleich und Entspannung!
  • TIPP 7: Binde deine/n Partner/in, deine Familie und externe Hilfen in deine Planung ein!
  • TIPP 8: Belohne dich für deine Erfolge!
  • TIPP 9: Mach eine Zeitinventur!
  • TIPP 10: Erstelle eine Zeitplanung aller drei Bereiche!

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