Prozessoptimierung der Lagerbewirtschaftung
Prozessabläufe optimieren, Leerläufe vermeiden und somit die Effizienz steigern!
In den letzten Jahren ist der Kostendruck in der Baubranche enorm gestiegen, weshalb die Effizienz konstant gesteigert werden muss. Dadurch müssen unproduktive Tätigkeiten kontinuierlich analysiert und durchdachte Prozesse optimiert werden. Um zukünftig möglichst viele verrechenbare Stunden erzielen zu können und langfristig die Kosten und Leerfahrten zu senken, wurden sämtliche Prozesse der Lagerbewirtschaftung der Heizung/Sanitärabteilung am Standort Langenthal analysiert, aufgezeigt und dazu einen Lösungsvorschlag erarbeitet.
Management Summary
Es wurden in dieser Diplomarbeit « Prozessoptimierung der Lagerbewirtschaftung» bestehende Prozesse der Abteilung Sanitär-/ Heizung der Firma GLB in Langenthal untersucht, welche anhand Beobachtungen und Analysen bestehender Abläufe in der IST- Situation beschrieben und daraus Optimierungsvorschläge ausgearbeitet wurden.
Durch ineffiziente Abläufe sinken die Produktiven Stunden welche auch den Deckungsbeitrag in die tiefe zieht. Daher müssen bestehende Prozesse optimiert werden, um Kosten zu senken und Leerläufe zu vermeiden.
In den nächsten zwölf Monaten soll die Anzahl der Materialbezüge in den Abholshops bei unseren Lieferanten um 50% reduziert, die Aufwände für die Monteure gesenkt und Lagerkontrollen überflüssig gemacht werden.
Bei der IST-Aufnahme sind die Abläufe in einem Flussdiagramm dargestellt und die Kritische Prozessschritte bezüglich Logistik separat im Detail beschrieben. Detailprozesse wurden mittels W- Fragen analysiert, um sichtbar zu machen um was es geht und wie sich deren Auswirkungen bemerkbar machen. Weiter wurde ein Ursachen- Wirkungsdiagramm erstellt, um die Zusammenhänge der Analyse grafisch darzustellen.
Es wurden mittels Brainstormings und Mind-Map mögliche Lösungsansätze zusammengetragen.
Die Handlungsempfehlung ist, dass ein Kanban System eingeführt werden soll, um die Sichtkontrollen des Lagers überflüssig zu machen. Mit den Kanban Karten werden die Mindestbestände überwacht und allen Materialbezügern die Aufgabe des tiefen Bestandes zu melden abgenommen. Da sie nur die Karten ins Bestellfach legen müssen. Eine weitere Möglichkeit, die geprüft wurde, ist ein Bestellchat zu eröffnen, um das Bestellfach abzulösen.
Eine weitere Variante, die durch die IT-Abteilung geprüft werden soll, ist eine Abacus Anbindung an das Lieferantensystem. Wenn die Mindestbestände der Materialien erreicht sind, könnte das Programm selbständig eine Liste zusammenstellen mit den aktuell benötigten Materialien. Welche automatisch an den Lieferanten übermittelt werden, oder aber als Bestellbedarfsmeldung jemandem als Grundlage dient, um die Bestellung bei den Lieferanten seiner Wahl zu tätigen.
Um gerüstetes Material sauber abzugrenzen müssen Veränderungen am Lager getätigt werden, Möglichkeiten währen weitere Gestelle einzubauen oder Palettenrahmen welche verschlossen und mit einem roten A4 Blatt markiert werden, auf dem das Objekt und die Fehlteile notiert sind. Somit ist auch hier keine Sichtkontrolle mehr nötig und auch Missverständnisse sind ausgeschlossen.
Ob die Massnahmen Wirkung zeigen, wird sechs Monate nach Einführung überprüft. Weiter wird laufend mit den involvierten Personen gesprochen und abgeklärt, wo und wie sie Veränderungen wahrnehmen.
Resümee:

Michael Liechti
Als Angestellter der Firma GLB Genossenschaft als Projektleiter Sanitär-/ Heizung, betreue ich sämtliche Service-arbeiten, Neu und Umbauten im Bereich Sanitär-/Heizung. In meiner Freizeit reise ich gerne, mache Sport und Musik. Mit meiner Weiterbildung als Dipl. Betriebswirtschafter HF möchte ich in meinem Zukünftigen Berufsalltag weiterkommen und erhoffe mir dadurch meine Chance auf eine Kaderposition zu erhöhen.
michaelliechti@gmx.ch
+41 79 320 13 79
Grob und Detailprozesse
Prozesse der Firma GLB, Sanitär / Heizung




