Dipl. Flugzeugtechniker/in HF

Konzept zur Herstellung eines NDT-Referenzblocks

Diplomarbeit Andreas Ersek

Infolge der Alterung von Flugzeugstrukturen wird zur Sicherstellung der Flugsicherheit eines Flugzeuges im Unterhalt regelmässig mittels Nondestructive Testing (NDT) -Inspektionen die Strukturintegrität sichergestellt. Eines der meist angewendeten Prüfverfahren in der Flugzeuginstandhaltung ist das Wirbelstromverfahren (ET) mit Rotiersonden. Im Zusammenhang mit diesem NDT-Verfahren sind verschiedenste Einflussfaktoren/ Schädigungs-Mechanismen bekannt die Indikationen ergeben, welche jedoch nicht eindeutig zuzuordnen sind. Für die Abteilung NDT Services & Engineering der RUAG in Emmen, wurde ein Konzept zur Herstellung eines Wirbelstrom NDT-Referenzblocks erstellt. Die Definition der zu verwendenden Schadensmechanismen wurde anhand mehrerer international publizierter Reports gemacht und aus den möglichen Schadensmechanissmen wurde eine Auswahl getroffen. Diese Auswahl basierte im Vordergrund auf mehreren einflussnehmenden Kriterien (Klassierung ET-Signal, Herstellbarkeit, Herstellkosten, Antreffenswahrscheinlichkeit).

4. November 2019
Ersek Andreas

Management Summary

Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, im Englischen Nondestructive Testing (NDT) genannt. Das Ziel der Arbeit ist die Erstellung und Planung eines Konzepts zur Herstellung eines NDT-Wirbelstrom Referenzblocks [Bild 1]. Da es diese Art von Schulungsgerät nicht am Markt zu kaufen gibt, wurde vom Leiter des NDT-Teams der Firma RUAG/ Standort Emmen, die Erstellung dieses Konzepts als Thema für die Diplomarbeit, in Auftrag gegeben. Als Schulungs-, Aus- und Weiterbildungsgegenstand wird die Konstruktion dazu dienen, die NDT-Inspektoren auf eine der am Häufigsten angewandten Inspektionsmethoden, der Wirbelstromprüfung mit Rotiersonden, zu schulen. Mit Hilfe dieses Schulungsgerätes kann man reale Situationen simulieren und die Messwerte dieser Sensibilitätsstudien auswerten und vergleichen. Hierzu wurden zusätzlich eine Prüfprotokollvorlage und eine Vorlage für die Gesamtauswertung der Studien erstellt. Der Referenzblock besteht aus drei ca. A4-Blatt grossen Aluminiumplatten und dem ersten Satz Coins. Die Front- [Bild 2] und Bodenplatte [Bild 3] haben insgesamt 18 Messpositionen. Diese bestehen aus 9 Stk mit ½''- und 9 Stk mit ¼''-Bohrungen. In die mittlere Platte [Bild 4] sind Aussparungen gefräst, um die Coins darin platzieren zu können [Bild 5].  Die Namensgebung ''Coin'' für die Plättchen, welche fast wie überdimensionierte Wendeschneidplättchen aussehen, kommt daher, dass diese in der ersten Designvariante rund gewesen sind und wie Münzen ausgesehen haben. Diese Benennung hat dem Projektteam so gut gefallen, dass der Name beibehalten wurde als man sich entschied das runde Design in ein quadratisches zu ändern. Die Coins [Bild 6] gibt es in zwei verschiedenen Varianten, diese sind ebenfalls mit ½''- oder ¼''- Bohrungen versehen und weisen paarweise (1 Coin mit grosser und 1 Coin mit kleiner Bohrung) den gleichen oder ähnlichen Schadensmechanismus auf. Sie werden aus Zugversuchsproben [Bild 7] oder Scrap-Parts gewonnen.  Zur Ideenfindung für das Design hat man mittels Brainstorming, Stichworte gesucht, aufgeschrieben und in einer Mind-Map strukturiert. Mit einem Morphologischen Kasten wurden diese Ideen zu zwei Designvarianten weiterverarbeitet. Um die Auswahl der Schadensmechanismen treffen zu können, mussten aus den fünf, von der RUAG zur Verfügung gestellten, international publizierten Berichten, die am häufigsten auftretenden Schadensmechanismen in Nietlochbohrungen extrahiert und in drei Hauptgruppen unterteilt werden. Diese drei Hauptgruppen sind die Schädigung durch Materialermüdung, mechanische Schäden und Schäden durch Korrosion und Andere. Schlussendlich wurden auch hier wieder zwei Varianten generiert. Das Ergebnis ist ein modular aufgebauter und transportabler Referenzblock [Bild 8], welcher mit 18 Coins bestückt werden kann. Der erste Satz Coins besteht aus 18 Stk mit einer wirtschaftlich günstigen Auswahl von gemischten Schadensmechanismen.


Portrait

Andreas Ersek

Mein Name ist Andreas Ersek (34), ich bin verheiratet, gebürtiger Österreicher und lebe seit knapp 6 Jahren in der Schweiz. Ich bin Messtechniker in einem Unternehmen, welches zu den europaweit führenden in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Hartmetall gehört. In meiner Freizeit: … reise ich um die ganze Welt … koche und probiere ich gerne neue Rezepte … mache Ausflüge mit meiner Frau und unserem Hund … restauriere ich Tabakpfeifen … fahre ich mit dem Mountainbike in die Berge


andreas.ersek@yahoo.com


079 844 63 73


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