Dipl. Energie- und Umwelttechniker/in HF

Solarfloating auf einem Schweizer Stausee

Welches Potential die schwimmende Photovoltaik in der Schweiz hat

Das Thema "erneuerbare Energien" ist in aller Munde. Die Bevölkerung möchte künftig sauber Strom produzieren. Gefragt sind nun Anlagen und Konzepte, die dies ermöglichen. Mit der Photovoltaik lässt sich anhand der Entwicklungen der letzten Jahre viel machen. Eine solche Anlage braucht aber eine grosse Fläche, was in der Schweiz sehr begrenzt ist. Ein See kann eine solche Fläche jedoch bieten und dazu beitragen, mehr erneuerbaren Strom zu liefern.

31. Oktober 2024
Sven Albicker

In vielen Ländern gibt es sie bereits in grossem Ausmass. Solarfloating-Anlagen werden im Ausland im mehr und immer grösser gebaut. Zwar verfügen die Länder, in denen sie gebaut werden, in der Regel über grössere Freiflächen, dennoch ist auch in der Schweiz ein Potential dafür vorhanden. 


Um als Standort für eine Schweizer Solarfloating-Anlage in Frage zu kommen, gibt es viele Kriterien, die erfüllt sein müssen, denn nicht jeder See, welcher über eine grosse Fläche verfügt, eignet sich sogleich für eine schwimmende Photovoltaikanlage. Denn auch die Wassertiefe, die elektrische Anbindung oder aber auch die lokale Akzeptanz der Bevölkerung spielt eine grosse Rolle. 


Die Akzeptanz einer Anlage ist im Allgemeinen ein wichtiger Teil. Zieht die Bevölkerung nicht mit, so kann eine Realisierung schwierig bis unmöglich werden. Anhand der letzten Abstimmungen zeigt sich zwar, dass die Bevölkerung den Ausbau der erneuerbaren Energien befürwortet, trotzdem gibt es noch viele kritische Stimmen. Kritisiert wird vor allem, dass es ein Eingriff in die Natur ist und man dies so belassen sollte.


Eine Solarfloating ist ein Eingriff in die Natur, dies steht ausser Frage. Die Natur macht mit einer solchen Anlage auch was sie will. Daher gilt es bei der Wahl der Komponenten aufzupassen, sodass man die Lebenszeit von 25 Jahren auch wirklich erreicht.


In dieser Arbeit wurden Anlagenkonzepte entworfen, um das Potential einer Solarfloating-Anlage in der Schweiz zu verdeutlichen. Dazu wurden jeweils 2400 Module auf dem Sihlsee und auf dem Lac des Dix ausgelegt. Zusätzlich wurde die Staumauer des Lac des Dix, also die Grande Dixence, für eine PV-Anlage mit über 7000 Solarmodulen in Betracht gezogen. Für alle Anlagen wurden die Erträge anhand bestehender Messdaten berechnet. 


Dabei kam heraus, wie und wo eine Solarfloating-Anlage am sinnvollsten ist. Die Erträge waren bei beiden Anlagenkonzepten für eine Solarfloating-Anlage etwas verschieden. Dennoch wäre aber eine gute Jahresproduktion möglich. Bei der Staumauer war der Fall, dass diese in Richtung Norden zeigt, was grundsätzlich nicht sehr vorteilhaft ist. Die Erträge waren vor allem aus diesem Grund sehr schlecht und eine Anlage würde keinen Sinn ergeben.


Es wurde aber auch die Wirtschaftlichkeit von den jeweiligen Anlagenkonzepten angeschaut und aufgezeigt, welche Förderungen dass es es derzeit gibt, wie auch deren Zukunftsaussichten sind. Zur Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage spielt der Rückliefertarif eine sehr grosse Rolle. Daher ist auch von Standort zu Standort eine andere Amortisationsdauer möglich, selbst wenn alle gleich viel produzieren würden.


Es handelt sich um eine Diplomarbeit, die umfassend über das Thema Solarfloating in der Schweiz informiert, aber auch an effektiven Beispielen und Erfahrungsberichten anknüpfen kann, um darzustellen, wie hoch das Potential einer Solarfloating-Anlage wirklich ist.

Portrait

Sven Albicker

Projektleiter Smart Energy


sven.albicker@outlook.com


076 424 18 96


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Es würde mich freuen, wenn auch Sie mehr über das Potential von Solarfloating-Anlagen auf Schweizer Stauseen erfahren möchten und meine Diplomarbeit lesen.

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