SÄLIBAD
Ein Hallenbad zwischen Tradition und Zukunft
Im Rahmen meiner Diplomarbeit an der TEKO Luzern entwickelte ich zwei umfassende Varianten für die denkmalgeschützte Schulanlage Säli: die sorgfältige Sanierung des bestehenden Lehrschwimmbeckens und den Entwurf eines modernen Neubaus mit erweitertem Angebot für Schulen und Öffentlichkeit. Beide Ansätze vereinen funktionale Klarheit, technische Präzision und eine zeitgemässe architektonische Haltung
Variante A | Sanierung
Das Hallenbad der denkmalgeschützten Schulanlage Säli wird kernsaniert. Nach der Asbestsanierung werden Betonschäden an der Decke über dem Technikraum behoben. Das Entwässerungssystem des Lehrschwimmbeckens wird auf Bodenniveau angehoben, weshalb auch der Beckenboden erhöht wird. In der Schwimmhalle, Garderoben und Nasszellen werden alle Oberflächen und Installationen erneuert. Im Technikraum werden die bestehenden Anlagen (ausser der Lüftung) rückgebaut und die neue Badewassertechnik installiert.
Variante B | Neubau
Der Neubau des Hallenbads umfasst zwei Geschosse. Im Untergeschoss befinden sich eine Einstellhalle mit 35 Parkplätzen sowie die gesamte Gebäudetechnik. Das Erdgeschoss beherbergt alle Räume für einen modernen, benutzerfreundlichen Badebetrieb. Die rechteckige Bauform und das Flachdach orientieren sich an den denkmalgeschützten Schulhäusern der Anlage. Die Badehalle ist nach Süden ausgerichtet und erhält dadurch viel Tageslicht. Geplant ist ein Massivbau mit Holzdachkonstruktion. Die hinterlüftete Eternitfassade sorgt für eine langlebige Gebäudehülle.

Fabrice Stocker
Diplomarbeit Fabrice Stocker
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