Diplomarbeit 2025
Umbau/ Neubau Hallenbad Säli
Das Hallenbad im Schulhaus Säli in Olten steht im Zentrum der Diplomarbeit. Für die Stadt Olten haben wir ein Sanierungskonzept für das bestehende Hallenbad erarbeitet. Als zweite Teilaufgabe zeigten wir der Stadt eine Möglichkeit für einen Neubau eines Hallenbades auf. Das neue Hallenbad soll auf der Wiese der Schulanlage Säli entstehen und neben der Schule auch der Öffentlichkeit zugänglich sein.
Umbau
Das Hallenschwimmbad der denkmalgeschützten Schulanalge Säli in Olten ist in einem schlechten Zustand und muss saniert werden. Das Sanierungskonzept umfasst die Badehalle mit dem Lehrschwimmbecken, den Gerderoben- und Duschbereich und die Schwimmbadtechnik.
In der Badehalle wird der Wasserspiegel des Beckens auf die Höhe des Bodens angehoben, um ein moderne Rinnenausführung gewährleisten zu können. Die Installationen und Apparate im Garderoben- und Duschbereich werden alle erneuert. Die Oberflächen der Wände und Böden, sowie der Decke im Garderoben- und Duschbereich, werden neu gemacht. Die Wahl der Farben und Materialien wurden aufgrund des Denkmalschutzes bedacht gewählt und sind am Bestand orientiert.
Neubau
Das neue Hallenbad ist auf der Wiese der Schulanlage geplant und soll neben dem Schulunterricht auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und Vereinen und privaten Kurse offenstehen.
Das Hallenbad ist von der Strasse zugänglich. Die Badehalle ist gegen Südwesten ausgerichtet und beinhaltet ein Schwimmerbecken, ein Nichtschwimmerbecken, eine Planschbecken und ein Sprudelbecken. Um zusätzliche Gäste und somit auch Einnahmequelle zu generieren, ist im Obergeschoss ein Wellnessbereich, ein Fitness und eine Physio geplant. Das Restaurant mit Tribüne, um das Geschehene in der Badehalle zu beobachten, sorgt für Verpflegung und Aufenthaltsmöglichkeit der Gäste.
Der Neubau ist als Massivbau mit einer Hinterlüfteten Fassade geplant. Das Dach der Badehalle besteht aus einer Kasettendecke aus Holzträger und die Verglasung wird als Pfosten-Riegelsystem ausgeführt. Die Wahl der Konstruktion und der Materialien gründet auf einen geringen Unterhaltsaufwand und einer hohen Langlebigkeit.
Das neue Gebäude steht im Kontext zur denkmalgeschützten Schulanlage. Die Materialien des Bestandes werden im Neubau aufgenommen und neu interpretiert. Die geplante Aluminiumfassade ist unterhaltsarm und recyclebar. Zudem widerspiegelt das farblos eloxierte Wellblech der Fassade das Glänzen und Spiegeln des Wassers und verweist damit auf die Nutzung des Gebäudes.







