Lernen

Ordnung im Studium – so geht's

Du sitzt im Büro, der Chef fragt nach dem Bericht, du musst noch Mails von Kunden beantworten und dann sollst du nebenher noch studieren? Auf den ersten Blick scheint ein Studium neben dem Beruf eine kaum zu bewältigende Belastung zu sein … aber mit den richtigen Organisationstipps ist das auf jeden Fall zu schaffen.

Ivo Wittwer

Ein Studium ist oftmals der ideale Grundstein für eine erfolgreiche Karriere. Allerdings hat nicht jeder die Gelegenheit, vor dem Einstieg ins Berufsleben ein solches Studium zu absolvieren. Damit ist die Chance, sich eine solide Basis für die eigene Karriere zu schaffen, aber natürlich noch lange nicht vorbei. Denn ein Studium kannst du auch neben dem Job bewältigen, zum Beispiel bei TEKO.

Vielleicht geht es dir allerdings wie schon zahlreichen unserer Absolvierenden vor dir: Du fürchtest die Doppelbelastung durch Studium und Beruf und traust dir die Sache möglicherweise nicht zu. Aber keine Sorge, denn mit der richtigen Organisation bekommst du den Job, das Lernen und sogar die Freizeit ohne Weiteres unter einen Hut. Im Folgenden haben wir für dich einige Organisationstipps zusammengestellt, die dir helfen, dein Studium zu organisieren. So wird der Traum vom Studienabschluss nicht unter einer Flut von Aufgaben und Verpflichtungen begraben.

Die Zeit richtig einteilen

Die richtige Ordnung im Studium ist sicherlich einer der entscheidenden Faktoren, die zum Erfolg führen. In der alten Binsenweisheit «Ordnung ist das halbe Leben» steckt durchaus viel Wahrheit, denn um effektiv und effizient lernen oder arbeiten zu können, sind feste Strukturen unabdingbar. Das gilt umso mehr, wenn du dich mit Studium und Beruf gleich um zwei anspruchsvolle Aufgaben kümmern musst.

Aber wie schaffst du es, dein Studium zu strukturieren? Nun, der erste Schritt dazu ist ein gutes Zeitmanagement. Dazu ist es nötig, einen relativ detaillierten Zeitplan zu erstellen. Wenn du während des Studiums im Beruf etwas kürzer treten möchtest, solltest du versuchen, die Arbeitszeiten mit deinem Chef so abzustimmen, dass sie sich gut in deinen Plan einfügen. Lege ausserdem feste Zeiten in der Woche für das Lernen sowie auch für die Freizeit fest und bemühe dich, diese wirklich einzuhalten.

Natürlich ist es in Ordnung, wenn das Lernen nach einem harten Tag im Büro einmal etwas zu kurz kommt, aber das sollte eben die Ausnahme und nicht die Regel sein. Denn ein klar strukturierter Tagesablauf erleichtert es enorm, Studium, Beruf und Freizeit in Einklang zu bringen. Listen mit den täglichen Aufgaben und der dafür vorgesehenen Zeit können hier äusserst nützlich sein. So könnte der Plan zum Beispiel für einen Tag wie folgt aussehen: 8-13 Uhr Büro, 13-14 Uhr Mittagessen, 14-18 Uhr lernen, 18-18:30 Uhr einkaufen, 18:30-20 Uhr Fussballtraining, 20-22 Uhr Freizeit. So kommt nichts zu kurz und du erzielst kontinuierlich Fortschritte.

Neben einer allgemeinen Zeitplanung ist eine Terminübersicht hilfreich, um Struktur ins Studium zu bekommen. Erstelle einen Kalender, in den du sämtliche wichtigen Stichtage wie etwa Prüfungen oder Abgabetermine einträgst. Lege dann noch Zeiträume für die Vorbereitung fest, damit du genau weisst, wann du mit dem Lernen oder dem Schreiben der Arbeit anfangen musst. Auf diese Weise hast du die Gewissheit, dass du nicht in Zeitdruck gerätst, und schaltest einen häufigen Stressfaktor im Studium aus.

Alles an seinem Platz

Aber nicht nur bei der Zeiteinteilung im Studium ist Ordnung wichtig, auch in deinem Umfeld sollte Ordnung herrschen. Es mag vielleicht banal erscheinen, aber ein aufgeräumter Schreibtisch und eine Wohnung, in der alles seinen Platz hat, helfen dabei, effizient zu lernen. Das liegt zum einen daran, dass es schlichtweg weniger Dinge gibt, die dich ablenken können. Zum anderen schaffst du beim Aufräumen aber nicht nur Ordnung in der Wohnung, sondern auch in deinem Kopf. Du kannst dann eine Aufgabe im Geist abhaken und es entsteht eine gewisse Routine, sodass es dir leichter fallen wird, dich konzentriert mit dem Lernstoff zu beschäftigen.

Achte ausserdem darauf, dir von Anfang an ein Organisationssystem für deine Unterlagen zurechtzulegen. Im Laufe des Studiums wird sich eine gewaltige Menge an Mitschriften, Hand-outs und anderen Dokumenten zu den verschiedensten Themen ansammeln. Wenn du das alles in einem Ordner abheftest, wirst du schnell den Überblick verlieren, was gerade bei der Prüfungsvorbereitung problematisch werden kann. Das Suchen nach den passenden Unterlagen kostet Zeit, die du eigentlich für das Lernen eingeplant hattest. Lege daher am besten gleich zu Beginn zu jedem Themenbereich einen Ordner an und teile die Inhalte im Ordner mit Hilfe von Registerkarten in Unterthemen auf. So findest du immer schnell das, was du brauchst.

Versuche darüber hinaus, sämtliche Lernutensilien, also neben den Unterlagen auch Taschenrechner, Stifte, Zeichenwerkzeuge und Ähnliches, an einem festen Platz zu verstauen. Im Idealfall sollte alles in Griffreichweite vom Arbeitsplatz sein, damit du beim Lernen keine Zeit mit der Suche nach dem passenden Markierungsstift oder dem richtigen Ordner vergeudest.

Digitale Ordnung

Genau wie im Beruf, haben auch im Studium digitale Dokumente und Inhalte immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dementsprechend solltest du in diesem Bereich ebenso sorgfältig organisiert sein wie bei den herkömmlichen Unterlagen. Das bedeutet: Achte auf einen aufgeräumten und übersichtlichen Desktop, lege dir Ordner und Unterordner für verschiedene Themenbereiche an, in die du die Dokumente einsortierst, und vergib eindeutige und aussagekräftige Dateinamen.

Nutze ausserdem die Möglichkeiten von digitalen Dokumenten und fügen zum Beispiel Kommentare oder Querverweise ein, um sich das Lernen zu erleichtern. Sollte das bei einem Dateiformat nicht möglich sein, lass dir die Dateien ohne Weiteres in ein anderes Format konvertieren – beispielsweise PDFs in Word-Dateien. Cloud-Dienste wie Google Drive und Dropbox erlauben es darüber hinaus, ortsunabhängig auf die dort gespeicherten Daten zuzugreifen. Das ist beispielsweise praktisch, wenn du dich mit Mitstudierenden zum Lernen triffst und nicht immer den Laptop mitnehmen willst. Digitale Kalender und To-Do-Listen mit Erinnerungsfunktionen können ebenfalls helfen, das Studium besser zu organisieren und Termine im Blick zu behalten. Bei der TEKO wird den Studierenden gar die Office 365 Palette zur Verfügung gestellt und damit ein wichtiges Instrument für Ordnung im Studium mit auf den Weg gegeben.

Fazit

Wie eingangs bereits erwähnt, trifft das Sprichwort „Ordnung ist das halbe Leben“ gerade bei einem Studium neben dem Beruf zu. Denn wenn du gut organisiert bist, vernachlässigst du weder den Job noch das Lernen und kannst dich optimal auf Prüfungen vorbereiten. Nutzt du dann noch die Vorteile der digitalen Helfer, die auf dem Markt verfügbar sind, steht deinem Erfolg im Studium wirklich nichts mehr im Weg. Probiere es doch einfach einmal aus und informiere dich, welche Möglichkeiten dir bei TEKO offenstehen.

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