Dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF

Matching-Algorithmus

Erstellen neuer Objektstrukturen und Ausarbeiten eines Algorithmus

Ziel der Diplomarbeit war es, einen neuen Matching-Algorithmus zu entwickeln und die dazugehörige Objektstruktur aufzusetzen. Als Unternehmen der Personalverleihbranche sind wir fortwährend bestrebt, bessere Kandidatenprofile innerhalb kürzerer Zeit für unsere Kunden zur Verfügung zu stellen, um so die Rekrutierungszeit zu verringern. Durch das Analysieren der bestehenden Strukturen und das Ausarbeiten von Modellen, konnte ich mein Erlerntes anwenden, um so eine moderne Objektstruktur aufzusetzen.

11. November 2022
Michael Forster

Vorwort

Das Kerngeschäft unseres Unternehmens ist die Vermittlung und der Verleih von gelerntem und ungelerntem Personal im Industrie- und Pharmasektor sowie in den kaufmännischen Bereichen. Eine der Hauptaufgaben der Berater*innen ist es, passende Kandidat*innen für offene Stellen zu finden (Matching). Die beeworx GmbH betreibt ein eigenes Datenverwaltungs-Programm, welches ihr eine Flexibilität bietet, um aus der Masse herauszustechen.

Ziel der Arbeit war eine komplette Überarbeitung der Objekte, Funktionen und Tabellen, welche zum obengenannten Matching-Prozess gehören. Das Ergebnis soll eine moderne Struktur bieten, welche schneller läuft, bessere Resultate liefert und somit insgesamt effizienter ist. 


Ausgangslage

Das hauseigene Verwaltungsprogramm wurde vor 15 Jahren ins Leben gerufen. Im Laufe der Zeit wurden darin Funktionen, Tabellen und Objekte stetig verbessert und neu aufgesetzt. Eine Methode, die Kandidat*innen mit offenen Stellen verknüpft, musste bisher hinten anstehen. Diese längst überfällige Kernsanierung eignete sich hervorragend für vorliegende Diplomarbeit. Durch eine Analyse der Ausgangslage, das Erkennen von Anforderungen sowie die Ausarbeitung von Klassen-Diagrammen wurde das Projekt initialisiert.  


Verwendete Komponenten 

- Entwicklungsumgebung: Visual Studio 2022

- Programmiersprache: Visual Basic

- Framework: .Net 4.8

- Datenbank: SQL Server Management Studio

- Abfrage-Technologie: LINQ (Language-Integrated Query)


Umsetzung

Zu Beginn analysierte ich den ursprünglichen Zustand und hielt diesen anhand von Klassen-Diagrammen fest. Anschliessend wurde die neue Struktur ausgearbeitet und die dazugehörigen Klassen sowie Tabellen erstellt. 

Nachdem das Grundgerüst stand, konnte ich mich dem Matching widmen. Auf Basis der neuen Klassen-Struktur, entwickelte ich eine neue Formel, welche dazu beiträgt, den Matching-Prozess effizienter zu gestalten. Ein neuer wichtiger Bestandteil des Matchings ist, dass die Fertigkeiten der Kandidat*innen bewertet werden können. Dies hat grossen Einfluss auf die Suche nach dem optimalen Profil.


Nutzen / Mehrwert

Durch die vorgenommene Umgestaltung wurde die Zeit für das Finden von passenden Kandidatenprofilen deutlich verkürzt. Die angestrebten 20% Zeitersparnis wurden mit über 40% sogar deutlich übertroffen. Somit konnte ich den Berater*innen einen Zeitgewinn verschaffen, welcher für andere Tätigkeiten verwendet werden kann.


Persönliches Fazit

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass es bei solchen Projekten wichtig ist, den Umfang nicht zu unterschätzen. Die Gesamtübersicht und der Grundgedanke sollten immerzu im Auge behalten werden. Auch sollte man sich genug Zeit nehmen, um alle Eventualitäten abzudecken. Viele Änderungen können auch Einfluss auf Klassen und Tabellen haben, welche man im ersten Moment nicht im Blick hat. 


Neben mein beruflichen Alltagspflichten hat dieses Projekt viel Ressourcen beansprucht. Dank systematischer Planung, strukturiertem Arbeiten und konsequentem Setzen von Prioritäten  habe ich jedoch meine fachlichen und persönlichen Ziele erreicht und habe nebenbei meine Zeitmanagement-Skills verbessert.

Portrait

Michael Forster

Gelernter Kaufmann mit Affinität zur Informatik. Ich konnte meinen Beruf und mein Hobby kombinieren. Ich arbeite als Software Developer für die beeworx GmbH in Basel, wo ich zuvor als Kaufmann angestellt war.


michael.forster@beeworx.ch


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