Dipl. Betriebswirtschafter/in HF für Technische Kaufleute

Vernetztes Qualitätsmanagement

Mit Softwareunterstützung Richtung Industrie 4.0

Viele Firmen bestreiten ihr Qualitätsmanagement noch auf Papier oder verwalten ihre Aufgaben in Excel. Viele Stunden und unproduktive Energie geht dabei verloren. Mithilfe einer softwaregesteuerten Qualitätsmanagementumgebung können Fehlerkosten gesenkt werden, Produktivität kann gesteigert werden und die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen kann verbessert werden. Besonders der Anfang ist schwierig zu gestalten und setzt den Projektleiter unter starken Druck, die richtigen Herangehensweise auszuwählen und eine solide Basis zu schaffen.

20. Juni 2021
Martin Svoboda

Die Vernetzung von Informationen wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Die gute Basis bei der Firma Plastechnik AG, wo ich meine Diplomarbeit erstellen konnte, ermöglichte es mir direkt mit der Umsetzung einer softwarebasierten Qualitätsmanagementumgebung.

Durch die umfangreiche Bedarfsanalyse für das Projekt und der folgenden Kompetenzanalyse mit anschliessenden Schulungen konnte ich sehr schnell die einzelnen Module der CAQ-Qualitätsmanagementsoftware eigenständig programmieren und den Bedürfnissen der Stakeholder anpassen.


Als wichtige Eckpunkte sind folgende Erkenntnisse aufgetaucht:

  • Normkonformität muss beachtet werden
  • Möglichst einfach und intuitiv zu bedienen sein
  • Die Sinnhaftigkeit des Unterfangens muss gegeben sein
  • Eine Effizienzsteigerung wird erwartet, ist aber nicht das Primäre Ziel, sondern die Qualitätssteigerung


Die wichtigste Erkenntnis gestaltete sich aus Gesprächen mit Mitarbeitern, dass ein möglichst einfaches Vorgehen wichtig ist, um ein effizientes System aufzubauen. Als Maxime resultierte das KISS-Prinzip -- Keep it simple and stupid. Die Resultate dieser Arbeit dienen für das weitere Fortführen dieses Projektes und sind das Fundament, um eine funktionierende Industrie 4.0 Umgebung hinsichtlich des Qualitätsmanagements aufzubauen.




Resümee:


Der Weg zum Ziel waren interessant und abwechslungsreich, da ich am Anfang mit wenig Vorkenntnis in das Projekt gestartet bin und mir die nötigen Kompetenzen erst aneignen musste. Durch die Schulungen lernte ich die Funktionen, aber leider auch die Grenzen der Software kennen und musste teilweise alternative Wege gehen.

Die Herausforderungen waren auch hinsichtlich der Mitarbeiter vorhanden. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und will keine Veränderungen. Durch individuelle Gespräche habe ich erkannt, dass es wichtig ist, die Menschen einzubeziehen und auf ihre Wünsche zu hören. Besonders der Wunsch nach einer sichtbaren Sinnhaftigkeit und einer möglichst einfachen und intuitiven Bedienung habe ich versucht, Rechnung zu tragen.


Die nächsten Schritte sind ist die weitflächige Verwendung meiner erarbeiteten Module im operativen Einsatz. Langfristig binde ich immer mehr und mehr Module ein und vernetze die Module mit unserem ERP-System und der Maschinensteuerung, sodass das Projekt als Basis für eine Industrie 4.0 angesehen werden kann.


Lessons learnt:

Die wichtigste Lektion der Diplomarbeit ist die Erkenntnis, wie wichtig es ist, Prozesse, welche man implementiert, so einfach wie möglich zu gestalten, damit die Lernkurve so flach wie möglich ist und man schnell in die produktive Phase kommt. Das KISS-Prinzip ist fortan ein fester Bestandteil meines Repertoires.

Portrait

Martin Svoboda

Projektleiter und Absolvent des Studiengangs "Betriebswirtschafter HF" an der TEKO


mmsvob@protonmail.ch


0765655547


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