Neuinvestition für die Zukunft
Wie eine moderne Stanz-Laser-Maschine die Wettbewerbsfähigkeit der Senn AG stärkt
Die Blechbearbeitung steht in der Schweiz unter zunehmendem Druck. Auf die Automatisierung, Modernisierung und Wettbewerbsfähigkeit müssen sich viele Unternehmen heute konzentrieren. Auch für die Senn AG Blechtechnik stellt sich die Frage: Wie bleiben wir konkurrenzfähig? Für die Senn AG war klar: Eine technologische Modernisierung des Maschinenparks ist entscheidend. Mit einem klaren Ziel, durch technologische Innovationen die Produktionsprozesse zu automatisieren, modernisieren und das Angebot mit neuen Funktionen zu erweitern. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die geplante Investition in eine hochmoderne Stanz-Laser-Maschine.
Das Ziel der Arbeit war es, aufzuzeigen, ob sich die Neuinvestition aus wirtschaftlicher, technischer und strategischer Sicht für die Senn AG Blechtechnik lohnt und welchen Mehrwert sie für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens bietet.
Durch die Integration mehrerer Bearbeitungsschritte in einer Maschine sowie einen höheren Automatisierungsgrad soll die Effizienz der Fertigung spürbar gesteigert, die Produktionskosten gesenkt und neue Marktpotenziale erschlossen werden.
Auf Grundlage einer umfassenden Markt- und Konkurrenzanalyse wurden verschiedene Maschinenvarianten miteinander verglichen, wobei die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung ausgewählt wurde.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Investition auf Prozesse, Effizienz, Kosten-Nutzen-Verhältnis, neue Marktsegmente, Kostensenkung und Automatisierung. Zudem wird ein Vergleich zur aktuellen Laserschneidmaschine aufgezeigt.
Im Fokus stehen nicht nur die technischen Möglichkeiten der neuen Maschine, sondern auch deren strategischer Nutzen für das Unternehmen – insbesondere im Hinblick auf neue Kunden, Umsatzpotenzial, Portfolioerweiterung sowie die langfristige Sicherung der Zukunft in der Blechbearbeitung.
Ausgangslage und Zielsetzung
Die manuelle Be- und Entladung der aktuellen Lasermaschine, sowie die weiteren Bearbeitungsprozesse, die von Hand ausgeführt werden, sind bei grosser Stückzahl oder komplexen Bauteilen zu kostenintensiv.
Die neue Maschine soll diese Lücke schliessen, indem sie nicht nur geringere Produktionskosten ermöglicht und eine höhere Effizienz bietet, sondern auch zusätzliche Bearbeitungsverfahren integriert. Zur Folge können die Kundenanforderungen erfüllt und zusätzliche neue Marktsegmente erschlossen werden.
Ziel der Investition war es, eine Maschine zu finden, die:
• mehrere Prozesse integriert
• durch Automatisierung die Produktivität steigert
• langfristig Einsparungen bei den Herstellkosten ermöglicht
• neue Marktsegmente erschliesst
Herausforderungen und Erkenntnisse
Die grosse Herausforderung war es mit den entsprechenden Daten, die ich erhalten habe, aufzuzeigen, ob diese Investition einen Mehrwert bieten kann oder nicht. Durch den intensiven internen Austausch und den Analysen, wurde mir klar, dass diese hohe Investition sehr gründlich durchdacht und überprüft werden muss.
Mehrwert und strategische Bedeutung
Die Arbeit zeigt auf: Die Neuinvestition ist mit Sicherheit ein Mehrwert für die Firma Senn AG, aber meines Erachtens muss man jedoch eine klare Vision haben, in welchem Markt man sich positionieren will und eine gute Strategie dafür planen. Ich bin sehr positiv eingestellt und denke, dass wir dadurch konkurrenzfähiger werden.

Douglas Plattner
Douglas Plattner ist Sachbearbeiter AVOR bei der Senn AG Blechtechnik und verantwortlich für die Arbeitsvorbereitung und den Einkauf von Rohmaterial für die Produktion. Als Dipl. Prozesstechniker HF sorgt er mit seinem technischen Verständnis für praxisnahe Lösungen, um nachhaltige Verbesserungen in der Fertigung zu erzielen. Mit seinem technischen Fachwissen und seiner Erfahrung als Anlagen- und Apparatebauer sorgt er für effiziente Fertigungsprozesse, optimierte Abläufe und die Umsetzung moderner Produktionslösungen.
DPlattner@sennag.ch
062 788 55 43








