Dipl. Prozesstechniker/in HF

Prozessoptimierung

Modernisierung im Servicezentrum

Veraltete und manuelle Tätigkeiten im Reparaturservice führten bislang zu Zeitverlusten, Fehlern und fehlender Übersicht. Besonders betroffen waren dabei sowohl das Team als auch die Kundenzufriedenheit. Mit einem Digitalisierungskonzept konnten diese Schwachstellen gezielt behoben werden. Die Prozesse wurden transparenter und effizienter gestaltet, wodurch insbesondere die Planung und Steuerung deutlich verbessert wurden und das Team deutlich entlastet ist.

13. Juni 2025
Zubair Ahmad Mohammad

Beschreibung des Ergebnisses

Im Rahmen der Diplomarbeit „Prozessoptimierung im Bereich Reparatur“ wurden die Abläufe im Servicezentrum gezielt analysiert und verbessert.

Zwei zentrale Herausforderungen konnten in separaten Teilprojekten gelöst werden:


Projekt Ersatzteileingabe

  • Zum einen wurde die manuelle, fehleranfällige und zeitaufwendige Ersatzteileingabe durch die Einführung von QR-Codesdeutlich effizienter gestaltet. Dadurch konnte die durchschnittliche Eingabedauer pro Auftrag um 25 % reduziert werden, womit das ursprüngliche Ziel einer 20-prozentigen Zeit-Einsparung übertroffen wurde. Gleichzeitig sank die Fehlerquote bei der Datenerfassung signifikant.


Projekt Auftragsübersicht

  • Zum anderen wurde die interne Auftragsübersicht digitalisiert und mit Microsoft Planner ein zentrales Dashboard für das gesamte Team etabliert. Dies ermöglicht eine transparente, jederzeit aktuelle Übersicht über alle laufenden Service- und Mietgeräteaufträge. Rückfragen zum Gerätestatus können jetzt in rund 20 Sekunden beantwortet werden – vorher dauerte dies bis zu 2 Minuten, das entspricht einer Einsparung der Zeit um 83.33 %. Die Transparenz im Team wurde damit spürbar gesteigert.


Durch die umgesetzten Projekte profitieren sowohl das Team als auch die Kunden von deutlich schnelleren, strukturierteren und professionelleren Abläufen. Die Kundenzufriedenheit konnte durch schnellere Rückmeldungen und mehr Übersichtlichkeit erhöht werden. Die Erfassungsquote der Aufträge im neuen System liegt bei über 94 % und übertrifft die ursprüngliche Zielsetzung von 80 % deutlich.


Empfehlungen für die Zukunft beinhalten, die QR-Code-Lösung weiter auszubauen und die Schnittstellen zu SAP zu verbessern.

Mit der Umsetzung der beschriebenen Massnahmen konnte ich die Ziele der Modernisierung im Bereich Reparatur erreichen. Besonders wichtig war mir, dass die Lösungen nicht nur theoretisch funktionieren, sondern im Arbeitsalltag.


Weg zum Ziel:
Zu Beginn stand eine umfassende Ist-Analyse der bestehenden Prozesse. Durch die strukturierte Herangehensweise im Wasserfallmodell konnte ich jede Phase klar abgrenzen und abschliessen, bevor ich die nächste startete. Die wichtigsten Schritte waren die Erarbeitung von Varianten für die Ersatzteileingabe und die Auftragsübersicht sowie die Entscheidung anhand von Nutzwertanalysen. Im Ergebnis wurden QR-Codes für die Ersatzteileingabe eingeführt und Microsoft Planner als neues Tool für die Auftragsverwaltung ausgewählt. Die Mitarbeitenden wurden dazu geschult.

Besondere Herausforderungen:
Die Herausforderung in diesem Projekt war für mich, dass ich gleich zwei Teilprojekte parallel realisieren musste: einerseits die Einführung der QR-Codes für die Ersatzteileingabe und andererseits die Entwicklung und Umsetzung des neuen Dashboards für die Auftragsübersicht. Beides erforderte eine genaue Planung und viel Koordination, damit die einzelnen Massnahmen aufeinander abgestimmt waren und am Ende ein funktionierendes Gesamtpaket entstand.

Weiteres Vorgehen und Umsetzung in der Praxis:
Die Resultate zeigen, dass sich der Aufwand gelohnt hat: Die Erfassungszeit bei Ersatzteilen wurde um 25 % reduziert, die Beantwortung von Kundenanfragen nach Gerätestatus auf 20 Sekunden gesenkt. Die Transparenz und Nachvollziehbarkeit haben sich spürbar verbessert. In Zukunft möchte ich weitere Automatisierungen (z. B. mit Power Automate) prüfen und die Anbindung von Excel an SAP weiter vorantreiben. 

Lessons learnt:
Im Rückblick war es entscheidend, das Team von Anfang an mitzunehmen und offen zu kommunizieren. Durch das Projekt habe ich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich viel dazugelernt – vor allem im Bereich Projektmanagement. Die Digitalisierung hat nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch das Arbeitsklima verbessert und die Motivation im Team gesteigert.

Portrait

Zubair Ahmad Mohammad

Ich heiße Zubair Ahmad Mohammad, bin 32 Jahre alt und studiere aktuell HF Techniker Unternehmensprozesse. Parallel zu meinem Studium bin ich als Head of Technical Service tätig und leite ein motiviertes Team in einem technischen Servicezentrum. Die Kombination aus Studium und Praxis gibt mir täglich neue Impulse und Herausforderungen, an denen ich wachse. Konkrete Pläne für meine berufliche Zukunft habe ich noch nicht festgelegt, aber ich möchte meine Fähigkeiten weiterentwickeln und Neues dazulernen. Mein Motto: „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“


zubair.ahmadm@gmail.com


+41 79 136 84 50


Linkedin

Projektstrukturplanung

Im Projektstrukturplan sind die vier Phasen des Projekts – von der Initialisierung über die Planung und Realisierung bis hin zum Abschluss – sowie die dazugehörigen einzelnen Schritte detailliert aufgeführt. Dadurch wird der gesamte Projektverlauf transparent und nachvollziehbar strukturiert.

Die Diplomarbeit wird hochgeladen, um allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, von den erarbeiteten Erkenntnissen und Lösungen zu profitieren. Ziel ist es, einen praxisnahen Mehrwert zu schaffen und den Wissenstransfer für vergleichbare Projekte im Bereich der Prozessoptimierung zu fördern.

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