Schneefräsen Antrieb
Grundlage für Leistungsmessungen zur Auslegung von Getrieben
Bei der Überarbeitung der Schneefräsen müssen auch die bestehenden Getriebe überarbeitetet werden. Um die Getriebe passend auf die aktuellen Trägerfahrzeuge abzustimmen, doch wieviel Leistung wird wo verlang und wieviel wird benötigt ?
Ausgangslage Aktuell überarbeiten wir die komplette Schneefräsen Produktepalette. Die Anforderungen vom Verkauf ist neu eine Leistung von 130 kW zu erreichen, bei der Schneefräse SF72-70. Der limitierende Faktor bei der Leitung sind die Eingangs- und Winkelgetriebe. Die vorhandenen Winkelgetriebe und Eingangsgetriebe müssen demnach komplett überarbeitet werden. Dies ist eine Steigerung der Leitung von 45% zur bisherigen Maximalleistung. Um Leistungsverteilung zwischen Fräshaspeln und Schleuderrad herauszufinden, will die Firma mit mehreren Tests dies herausfinden. Aufgabenstellung Um genauere Erkenntnisse über die Getriebe zu erhalten will die Firma Testversuche auf der SF 72-70 aufbauen, welcher die vorhandenen Daten überprüft. Durch eine Konstruktion, welche die Fräshaspeln und das Schleuderrad unabhängig voneinander drehen können, sollen die folgende Punkte geprüft werden können: - Lastverteilung zwischen Fräshaspeln und Winkelgetriebe, dies wird benötigt, um das Winkelgetriebe auszulegen. -Was ist die maximale Belastung der Schneefräse, sind 130 kW wirklich nötig oder liegt die maximale Belastung niedriger? Ist die Belastungsgrenze tiefer können die Getriebe kleiner und günstiger gefertigt werden. - Die optimalen Drehzahlen zwischen Fräshaspeln und Winkelgetriebe zu finden, dies ist grundlegend für die Übersetzung des Winkelgetriebes auszulegen, grössere Übersetzungen benötigen mehr Platz und sind teurer. - Ein Lastkollektiv abzubilden, wie sich die Schneefräse im Einsatz verhält, so können die Sicherheiten der Getriebe, wenn nötig angepasst werden. Die bestehen Schneefräsen sollten idealerweise für den Testversuch nur minimal angepasst werden. So kann ein Vergleich optimal stattfinden und die kosten tief gehalten werden. Ergebnis Als Lösung wurde eine Variante gefunden, wo die Schneefräse hydraulisch betrieben wird, mit einem Antrieb für das Schleuderrad und ein Antrieb für die Haspeln. Durch die Schwenkpumpten lässt sich die Durchflussmenge variabel einstellen und somit auch die Drehzahl. Das Messen der Leistung und Drehzahl kann direkt über einen Drehzahlsensor und über einen Drucksensor gemacht werden. Das System wird von einem Traktor betrieben mit ca. 220kW Leistung. An der Heckaushebung wird das Pumpenverteilergetriebe, Pumpen, Tank und Ölkühler angebracht. An der Frontaushebung ist die Schneefräse angebracht mit einem speziellen Getriebe mit zwei Eingängen nebeneinander und zwei Ausgängen für Haspel und Schleuderrad ineinander. So muss an der Schneefräse nichts umgebaut werden, um realistische Tests durchzuführen.









