Dipl. Energie- und Umwelttechniker/in HF

Zellulose aus Abfallströmen

Potenziale für die Kreislaufwirtschaft und Kohlenstoffbindung

Die vorliegende Online-Publikation der Diplomarbeit untersucht die Frage, in welchem Umfang sich Zellulose aus Abfallströmen, insbesondere aus Altpapier und Abbruchholz, als Rohstoffquelle und Kohlenstoffspeicher nutzen lässt. Beide Stoffströme enthalten erhebliche Mengen biogenen Kohlenstoffs, die bislang nur begrenzt in langfristige Wertschöpfungsketten eingebunden werden. Während Altpapier überwiegend stofflich verwertet wird, dominiert beim Abbruchholz/Holzabfall nach wie vor die energetische Nutzung.

24. Oktober 2025
Dominique Maritz

Die Analyse zeigt, dass durch konsequentere Kaskadennutzung, innovative Verfahren wie Biokohleproduktion und die Entwicklung langlebiger Zelluloseprodukte ein deutlich höheres CO₂-Bindungspotenzial erschlossen werden könnte. Szenarien bis 2050 verdeutlichen, dass ambitionierte Strategien, unterstützt durch politische Lenkung, technologische Investitionen und neue Märkte, den doppelten Nutzen von Ressourcenschonung und Klimaschutz freisetzen.
Die Schlussfolgerung lautet: Sekundärzellulose kann zu einem zentralen Baustein einer klimafreundlichen Kreislaufwirtschaft in der Schweiz und Europa werden. Damit Abfallströme zu den Rohstoffen und Kohlenstoffspeichern von morgen avancieren, braucht es koordinierte Maßnahmen von Politik, Industrie und Forschung.

Mit dieser Arbeit wollte ich einen Beitrag dazu leisten, die Potenziale von Abfallströmen neu zu denken. Mich faszinierte die Idee, dass Materialien wie Altpapier und Abbruchholz, die oft als wertlose „Reststoffe“ gesehen werden, zu wertvollen Rohstoffen und sogar zu langfristigen Kohlenstoffspeichern werden können. Während der Erarbeitung wurde mir klar, wie stark technische, politische und gesellschaftliche Faktoren ineinandergreifen und wie entscheidend ein integrierter Ansatz ist, um Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz wirklich voranzubringen.

Die Arbeit war für mich nicht nur eine analytische Auseinandersetzung, sondern auch ein Lernprozess. Von der Datenaufbereitung über die Szenarienentwicklung bis hin zu strategischen Empfehlungen. Ich hoffe, dass die Ergebnisse dazu beitragen, die Diskussion über nachhaltige Ressourcennutzung in der Schweiz und Europa zu bereichern und dass sie zeigen, welches Potenzial in einer konsequenten Nutzung von Sekundärzellulose liegt.

Portrait

Dominique Maritz

Technischer Spezialist am D-ARCH der ETH Zürich; entwickelt experimentelle Anlagen an der Schnittstelle von Architektur, Technologie und Materialforschung.


domemaritz@gmx.ch


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Die vorliegende Online-Publikation der Diplomarbeit untersucht die Potenziale von Zellulose aus Abfallströmen für die Kreislaufwirtschaft und die Kohlenstoffbindung. Sie fokusiert sich auf die Ströme von Altpapier und Holzabfälle in der Schweiz und zieht den Vergleich mit Europa.

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