Dipl. Elektrotechniker/in HF

SPS Beschattung

Die alternative Beschattungs-Steuerung

Viele Firmen realisieren ihre Beschattungs- und Storen-Steuerungen mit herkömmlichen KNX-Produkten. Die SPS Beschattung bietet eine smarte Alternative. Der Storen-Aktor und die Wetterzentrale werden durch eine SPS ersetzt. Das System ist für die Anbindung an KNX entwickelt worden. Mit der SPS Beschattung können Zeit, Energie und Kosten gespart werden.

21. Oktober 2021
Marco Hofstetter

Das Ergebnis

Das Ergebnis meiner Arbeit ist eine vollfunktionsfähige Beschattungssteuerung, die für bis zu 64 Storen genutzt werden kann. Sie kann optional mit einem sehr kleinen Programmieraufwand erweitert werden. Das ganze System kann über KNX gesteuert werden. Es gibt zwei verschiedene Visualisierungen. Die Wago Web-Visu dient dem Techniker, zur Parametrierung und Einstellung der Kanäle. Die Antcas Visualisierung ist für den Endkunden bestimmt. Jede Store kann nach Wunsch Einzel- und in Gruppen bedient werden. Die Befehle werden auf der Beschattungssteuerung wie folgt priorisiert:

• Priorität 1: Sicherheit (alle anderen Befehle sind gesperrt)
• Priorität 2: Reinigung oder Sperre
• Priorität 3: Manuelle Befehle
• Priorität 4: Beschattungs- und Zeitautomatiken

Jeder Kanal kann an bis zu drei Wetteralarmen, einer Beschattungsautomatik, drei Szenen und fünf Zeitautomatiken teilnehmen.

Wirtschaftlich gesehen ist die Entwicklung dieser Beschattungssteuerung ein voller Erfolg. Durch den Einsatz meines Projektes könnten die Kosten im Vergleich gegenüber einer normalen KNX-Installation, abhängig von der Grösse des Projektes, um 14% - 20% reduziert werden.

Der Weg zum Ziel

Das Projekt SPS Beschattung ist meine Diplomarbeit für die Ausbildung zum Elektrotechniker HF, an der Teko in Luzern. Dies ist die Abschlussarbeit, in der all das Wissen und Erlernte aus drei Jahren Ausbildung angewandt wird. Ich durfte das Projekt im Auftrag der Firma Schaltraum AG umsetzen.

In nur acht Wochen wurde das ganze Projekt realisiert. Die Phase der Projektinitialisierung konnte ich zum grössten Teil bereits im Vorfeld erledigen. Somit konnte am 16. August mit der Projektplanung gestartet werden. In der Projektplanung musste ich die technischen Anforderungen an die Komponenten klären und herausfinden, was alles erfüllt sein muss, um das Projekt erfolgreich umzusetzen. Ich habe eine Produkteevaluation mit einer Produktzusammenstellung von drei verschiedenen Herstellern durchgeführt. Durch das Ergebnis einer Nutzwertanalyse habe ich mich gemeinsam mit der Firma Schaltraum AG für die Variante mit den Produkten von Wago entschieden. Ich habe mich über die Programmierumgebung «e!COCKPIT» informiert und die beiden Visualisierungen geplant. Für die Programmierung habe ich ein Zustandsdiagramm erstellt und alle Attribute aufgelistet, die ich abhandeln werde.

Somit konnte die Realisierungsphase gestartet werden. Die Programmierung der SPS erforderte den höchsten zeitlichen Aufwand des gesamten Projektes. Anschliessend erfolgte die Programmierung der Wago Web-Visu und der Visualisierung auf dem Antcas Server. Nach der Fertigstellung der Programmierung konnten alle Komponenten miteinander verbunden und getestet werden. Ich verfasste einen Testbericht.

In der Projektabschlussphase verglich ich die Kosten einer konventionellen KNX-Installation mit meinem Projekt, habe einen Soll- und Ist-Vergleich von den Projektzielen gemacht und das ganze Projekt nochmals reflektiert.


Die Diplomarbeitszeit war eine fordernde und intensive Zeit, aus der ich aber für meine Zukunft sehr viel profitieren kann. Ich persönlich bin mit dem Projekt und dem Projektverlauf sehr zufrieden.

Portrait

Marco Hofstetter

Techniker Gebäudeautomation, bei der Firma Schaltraum AG in Rothenburg. Ausgebildeter Elektroinstallateur EFZ und Elektrotechniker HF. Wohnhaft in Ruswil. "Ich besitze grosses Interesse an Technik, Musik, Reisen und Sport."


marco.hofstetter@hotmail.com


+41 79 486 61 11

Hier können Sie die Kurzfassung der Dokumentation "SPS Beschattung" herunterladen.

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