Sanierung bzw. Neubau Hallenbad Säli in Olten
Diplomarbeit 2025
Umbau
Der Umbau fokussiert SICH darauf, das denkmalgeschützte Hallenbad "SÄLI" technisch und konstruktiv auf den heutigen Stand zu bringen, ohne den Charakter des Gebäudes zu verändern. Zentrale Eingriffe sind die Sanierung des Stahlbetons bis hinter die Karbonisierungsebene, eine neue Abdichtung inklusive Überlauf auf Bodenhöhe sowie der vollständige Ersatz von Sanitär-, Badtechnik- und Innenausbau.
Neubau
Der Neubau entsteht als freistehender Gebäudekubus in Hybridbauweise: robuste Stahlbetondecken bilden die statische Basis, während die präzise gegliederte Holzfassade den Bezug zur Jurasüdfuss-Architektur stärkt. Im Inneren liegen ein öffentlich zugängliches Hallenbad mit 25-Meter-Becken, Hubboden und separatem Nichtschwimmerbecken sowie eine vollständig integrierte Tagesschule. Diese deckt den von der Stadt Olten definierten Bedarf von 125 Tagesschulplätzen im Einzugsgebiet Säli bis zum Schuljahr 2029/2030.
Durch getrennte Eingänge für Öffentlichkeit und Schulkinder wird ein klarer, sicherer Betriebsablauf gewährleistet. Mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren kann der Kubus bis Juni 2029 realisiert und pünktlich zum neuen Schuljahr in Betrieb genommen werden. Die bestehende Rasenfläche bleibt grösstenteils erhalten, um den Schülerinnen und Schülern weiterhin ausreichend Aussenraum zu bieten.
Fazit
Sollte sich bei einer vertieften Sondierung zeigen, dass sich der bauliche Zustand des Bestands als schlechter erweist als bisher angenommen, würde ich klar empfehlen, den Neubau in Betracht zu ziehen. Dieser erlaubt nicht nur eine langfristig wirtschaftlichere und funktionalere Lösung, sondern bietet auch gestalterisch mehr Spielraum. Falls zudem das Bedürfnis der Stadt Olten nach einer Tagesschule im Einzugsgebiet Säli im Vordergrund steht, würde ich von Beginn an den Fokus konsequent auf den Neubau legen.

Sina Rindlisbacher
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