Ein neues Kapitel für das Hallenbad Säli
Diplomarbeit 2025 | Marc Handschin
Herzlich willkommen! Meine Diplomarbeit zeigt, wie Architektur Geschichte und Zukunft verbindet – viel Vergnügen beim Durchsehen.
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Diplomarbeit wurde die Schulanlage Säli in Olten (Kanton Solothurn) untersucht – konkret das denkmalgeschützte Hallenbad aus den 1960er-Jahren. Aufgrund des Alters, des technischen Zustands und der gestiegenen Anforderungen an Energieeffizienz und Sicherheit bestand erheblicher Handlungsbedarf.
Die Arbeit befasst sich mit zwei Varianten:
Variante A – Umbau / Sanierung: Erhalt und Sanierung des bestehenden Hallenbads unter strenger Beachtung der denkmalpflegerischen Auflagen.
Variante B – Neubau: Planung eines modernen, öffentlich zugänglichen Hallenbads mit erweiterten Nutzungsmöglichkeiten für Schulen, Vereine und die Bevölkerung.
Ziel war es, für beide Varianten eine architektonisch, technisch und wirtschaftlich überzeugende Gesamtlösung zu entwickeln und zu vergleichen.
Ausgangslage & Ziele
Das bestehende Hallenbad zeigt deutliche Schäden an Abdichtung, Pooltechnik und Materialität. Während Teile der Gebäudehülle erneuert wurden, entspricht die technische Infrastruktur nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Ziel der Arbeit war es, eine funktional durchdachte, ästhetisch hochwertige und wirtschaftlich tragfähige Lösung zu erarbeiten, die den Bedürfnissen von Schule, Öffentlichkeit und Denkmalschutz gerecht wird.
Planungsansatz
Gestaltung: Bewusste Verbindung zwischen Tradition und Moderne. Der Bestand bleibt in seiner architektonischen Sprache erkennbar, wird aber technisch und funktional erneuert.
Nachhaltigkeit: Fokus auf langlebige Materialien, energieeffiziente Systeme und reduzierte Betriebskosten.
Funktionalität: Klare Trennung von Technik-, Schul- und öffentlichen Bereichen für effiziente Abläufe.
Technik: Erneuerung der gesamten Pooltechnik, Abdichtung, Beckenhydraulik und Sanitäranlagen gemäss SIA-, BASPO- und bfu-Normen.
Projektkennzahlen
Farb- und Materialkonzept
Das Konzept basiert auf einem klaren, modernen Materialmix aus Sichtbeton, Kalksandstein und Edelstahl. Als warmer Akzent dient Terracotta, das in Bodenbelägen und Wandflächen verwendet wird. Diese Kombination erzeugt eine zeitlose, robuste und zugleich emotionale Atmosphäre – eine Balance zwischen industrieller Präzision und natürlicher Wärme.
Wirtschaftlichkeit (Variante B)
Mit einer Investition von rund 15.5 Mio. CHF und jährlichen Gesamtkosten (Unterhalt + Rückstellungen) von 178 000 CHF zeigt die Analyse eine solide Wirtschaftlichkeit. Die jährliche Belastung beträgt nur etwa 1.5 % der Investitionskosten, was im öffentlichen Bauwesen als nachhaltig gilt. Die Rückstellungen sichern langfristig den Substanzerhalt, während die Energieeffizienz und moderne Technik die Betriebskosten niedrig halten.
Fazit
Die Diplomarbeit zeigt exemplarisch, wie Denkmalschutz, moderne Architektur und Wirtschaftlichkeit vereint werden können. Ob Sanierung oder Neubau – beide Varianten tragen dazu bei, die Schulanlage Säli als wichtigen Bestandteil des städtischen Lebens zu erhalten und für kommende Generationen nutzbar zu machen.

Marc Handschin
Als Techniker HF Bauplanung Architektur verbinde ich technisches Denken mit architektonischer Sensibilität. Ich plane mit Klarheit, Leidenschaft und Blick fürs Wesentliche.
marc.handschin@halter.ch
+41 79 909 50 44
Diplomarbeit, Marc Handschin
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