1. PA (Planung und Analyse)
Die Diplomarbeit hat das Ziel, Teilaspekte des Neubauprojekts zu entwickeln, die alle relevanten Faktoren wie Funktionalität, Gestaltung, Konstruktion, Baustellenlogistik, Statik, Kostenermittlung und Wirtschaftlichkeit integrieren. Dabei wird sichergestellt, dass sämtliche gesetzlichen Anforderungen eingehalten und die Genehmigungsfähigkeit des Projekts gewährleistet sind.
2. RA (Ressourcen und Anforderungen)
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ressourcenschonung, sowohl im Betrieb als auch bei späteren Renovationen. Die Gebäude müssen den Anforderungen von Minergie-P entsprechen und auf nachhaltige Lösungen setzen, die konventionellen Alternativen vorgezogen werden. Zusätzlich sind die Vorgaben der SNOBs zu berücksichtigen, um höchste ökologische Standards zu garantieren.
3. DI (Design und Integration)
Das Projekt orientiert sich an den Prinzipien der zirkulären Bauweise, um die Möglichkeit eines effizienten, sortenreinen Recyclings zu schaffen. Materialien mit hohem Anteil an grauer Energie werden bewusst vermieden. Zudem wird auf eine gelungene Integration der Neubauten in ihren städtebaulichen Kontext geachtet, um die äußere Harmonie mit der Umgebung zu wahren.
4. ES (Entwurf und Gestaltung)
Der Entwurf berücksichtigt alle relevanten gesetzlichen Bestimmungen und legt besonderen Wert auf eine Fassadengestaltung, die sich ästhetisch in das Umfeld einfügt. Das Design richtet sich nach den Bedürfnissen der Nutzer und stellt eine einfache Handhabung sowie geringe Wartungskosten in den Vordergrund. Bei der Auswahl der verwendeten Materialien wird auf Nachhaltigkeit gesetzt, um die Lebensdauer und Energieeffizienz der Gebäude zu maximieren.
5. LI (Langfristige Investition)
Für das Bauvorhaben ist eine Bauzeit von drei Jahren vorgesehen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 232 Millionen Franken, wobei etwa 7 Millionen Franken in den Fassadenbau des zentralen Gebäudes fließen. Die jährlichen Betriebskosten werden mit rund 200.000 Franken kalkuliert. Des Weiteren ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf den Dachflächen sowie an den drei Hauptfassaden des Gebäudes Süd geplant. Diese soll eine Gesamtenergieproduktion von 257 MWh liefern, die vollständig für den Eigenbedarf genutzt wird. Die Konstruktion erfolgt überwiegend in Holz, um den Aspekt der Nachhaltigkeit zu unterstreichen. Zusätzlich wird die gesamte Planung auf Faktoren wie Akustik, Witterungseinflüsse und Sonnenlichteinwirkung abgestimmt, um ein angenehmes und gesundes Raumklima in und um die Gebäude zu ermöglichen.